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Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Tel. 0 41 24 - 93 05 20
Museumsleitung
Dr. Catharina Berents
Öffnungszeiten
Mi 14 - 17 Uhr
( Juni - August 14 - 18 Uhr ) Do - Sa 14 - 18 Uhr
So 14 - 17 Uhr
Eintrittspreise
Eintritt: 4,00 €,
ermäßigt 2,50 €
Kinder unter 14 Jahren frei
Führungen auf Anfrage: 5,00 € pro Person
(ab 6 Pers.)


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Das Detlefsen-Museum
im Brockdorff-Palais
Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit Hamburg

Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit Hamburg
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Rahmenprogramm Ausstellung "Zwiebelfische"
Sonntag, 16. Juni 2013, 14:00 Uhr
Einführung am chinesischen Satzzirkel mit Prof. Em. Dr. Bernd Eberstein vom Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Professor Eberstein erklärt, wie die chinesische Schrift in der Druckerei J. J. Augustin gesetzt wurde. Dafür gab es ein codiertes System, denn in der Regel beherrtschen die Setzer nicht das Chinesische.
Artur Dieckhoff, ein Repräsentant der Schwarzen Kunst, führt im Anschluss den Druck von chinesischen Lettern vor.
Eintritt:
4,00 €, ermäßigt 2,50 €
Sonntag, 18. August 2013, 14:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Zwiebelfische – Jimmy Ernst und die Druckerei J. J. Augustin“ mit Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit Hamburg. Dr. Bönig ist der Initiator der Ausstellung und hat die Geschichte der Druckerei erforscht
Eintritt:
4,00 €, ermäßigt 2,50 €
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Begleitpublikation: Zwiebelfische, Jimmy Ernst, Glückstadt - New York Grethem-Büchten 2010 Auf dem Cover Jimmy Ernst, 1939

Heinrich Wilhelm Augustin (1878-1938)

Druckerei J. J. Augustin, Die Buchdruckerei, 1928 (Archiv Druckerei J. J. Augustin, Glückstadt)

Candida Höfer Druckerei J. J. Augustin, Chinesischer Setzzirkel, 2009

Druckerei J. J. Augustin, Die Handsetzerei, 1928 (Archiv Druckerei J. J. Augustin, Glückstadt)

Candida Höfer Druckerei J. J. Augustin, Maschinensatz, Monotype-Taster, Texterfassung, 2009

Candida Höfer Druckerei J. J. Augustin, Matrizenlager, 2009 |
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Ausstellung
Zwiebelfische
Jimmy Ernst und die Druckerei J. J. Augustin Glückstadt - New York
Laufzeit:
11. November 2012 - 1. September 2013
Eröffnung:
Sonntag, 11. November 2012, 11:30 Uhr
„Die Druckerei hatte eine Spezialabteilung für Satz in lebenden und toten Sprachen der ganzen Welt. Es war anspruchsvolle, aber sehr befriedigende Arbeit, in einem Halbkreis von Setzkästen mit Tausenden chinesischer Schriftzeichen zu stehen und genau die richtigen herauszupicken…“
So berichtete Jimmy Ernst, der Sohn des Malers Max Ernst und der Kunsthistorikerin Louise Straus von seiner Lehrzeit in der Druckerei J. J. Augustin in Glückstadt. Da kann einer noch so deutsch aussehen und Ernst heißen, als „Halbjude“ muss er in diesen Zeiten um sein Leben fürchten. Aber in Glückstadt kennt ihn niemand, und deshalb schicken die Eltern den 15jährigen Jungen 1935 in die norddeutsche Provinz.
„Zwiebelfische“ sind in der Druckersprache Bleilettern, die in ein falsches Fach des Setzkastens geraten sind. Jimmy Ernst war ein Zwiebelfisch, der im deutschen Setzkasten dank der Familie Augustin überleben und schließlich emigrieren konnte, bis er in New York seinen richtigen Platz fand.
Der Schatz der Fremdsprachensetzerei und Druckerei J. J. Augustin ist heute noch vorhanden – in Glückstadt, in der seit 20 Jahren stillgelegten Buchdruckabteilung. Ein faszinierendes, nicht zugängliches Museum, das nun dank Ausstellung, Buch und Film besichtigt werden kann.
Ein chinesischer Satzzirkel, den es weltweit nur in der Setzerei Augustin gibt, wird für die Ausstellung restauriert und aus den Räumen der Druckerei ins Museum gebracht. Die Fotografien von Candida Höfer, die sie 2009 eigens von der Druckerei machte, von August Sander, WOLS und historische Aufnahmen aus dem Archiv von J. J. Augustin begleiten den Satzzirkel.
Das Satzmaterial in fremden Sprachen, die Bücher, die daraus entstanden, Dokumente und Fotos der Verlagsgeschichte lassen das Bild einer weltoffenen Fremdsprachensetzerei entstehen, die von sechs Beschäftigten (1905) auf 130 Beschäftigte (1938) anwuchs.
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Artikel in der Zeit
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Reederei Hermann Wulff
Steinbeis Papier Glückstadt GmbH & Co. KG
Dr. Hans-Georg Helm
Museum der Arbeit
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Dauerausstellung
Die Geschichte der Stadt Glückstadt
Nun ist es endlich soweit: Nachdem im Sommer diesen Jahres bereits der Großteil der Schausammlung mit einem neuen inhaltlichen Konzept der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden konnte, ist nun auch die überarbeitete Abteilung zur Geschichte der Stadt Glückstadt fertig!
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Service
Heiraten in einer historischen Bauernstube im Detlefsen-Museum
Geben Sie sich das Jawort in unserer zauberhaften Döns aus dem 18. Jahrhundert, einer kostbar ausgestatteten Bauernstube aus den holsteinischen Elbmarschen.
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