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Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais in Glückstadt
Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais

Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Tel. 0 41 24 - 93 05 20

Museumsleitung
Christian Boldt M.A.

Öffnungszeiten
Do, Sa, So 14 - 17 Uhr (Jan. + Feb.)
Mi – So 14 - 17 Uhr (ab März)


Eintrittspreise
Eintritt: 4,00 €,
ermäßigt: 2,50 €
Gruppen ab 10 Pers. : 2,50 €
Kinder unter 14 Jahren frei
Führungen auf Anfrage: 5,00 € pro Person, ab 6 Pers. zzgl. Eintritt





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Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais





Siegel, Rabbinat der Jüdischen Gemeinde Glückstadt.


Leuchter der Synagoge in Glückstadt. Dauerleihgabe des Jewish Museum-London.



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Ausstellung 2017 im Detlefsen-Museum
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt 1619-1915

Eröffnung Sonntag, 26.03.2017, 11:30 Uhr

Laufzeit: 26.03. – 17.09. 2017

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt.

Zur Ausstellung erscheint ein 48-seitiger Katalog.



   











 

Sonderausstellung
Max Kahlke.
Zum 125.

Eröffnung:
Sonntag, 15. Januar 2017, 11:30 Uhr

Laufzeit:
15. Januar– 02. April 2017


Begrüßung: Christian Boldt, M.A.,
Leiter Detlefsen-Museum

Einführung: Hans-Peter Widderich, Kurator

Am 13. Januar 2017 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag des Glückstädter Malers Max Kahlke. Sein Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle, Druckgrafiken und angewandte Kunst. Seine Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Porträts. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 1920er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit: Die Kreuzigung II in der Flensburger Marienkirche, der Große Marienaltar im Schleswiger Dom sowie Pietà II und Kreuzigung I in der Stadt-kirche Glückstadt. Seine Werke hängen u.a. im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf, im Museum Museumsberg in Flensburg, im Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe und im Altonaer Museum in Hamburg.

Das Detlefsen-Museum Glückstadt ist seit den 1920er Jahren mit Kahlke und seinem Werk verbunden. Es erinnert im Glückstädter Jubiläumsjahr mit dieser Werkschau an das vielfältige Schaffen des bedeutenden Künstlers. Gezeigt werden im Studio des Museums Werke aus allen Schaffensbereichen dieses viel zu früh verstorbenen Malers. Auch 89 Jahre nach seinem Tod ist er nicht vergessen. Max Kahlke hat selber gesagt: „Es gibt nur einen unfehlbaren Richter in Dingen der Kunst, daran ist nicht zu rütteln: Die Zeit.“ Die Zeit hat geurteilt, positiv!


Mit freundlicher Unterstützung:
Verein der Freunde und Förderer des Detlefsen-Museums e.V.


   

  Dauerausstellung
Die Geschichte der Stadt Glückstadt

Nun ist es endlich soweit: Nachdem im Sommer diesen Jahres bereits der Großteil der Schausammlung mit einem neuen inhaltlichen Konzept der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden konnte, ist nun auch die überarbeitete Abteilung zur Geschichte der Stadt Glückstadt fertig!

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  Service
Heiraten in einer historischen Bauernstube im Detlefsen-Museum
Geben Sie sich das Jawort in unserer zauberhaften Döns aus dem 18. Jahrhundert, einer kostbar ausgestatteten Bauernstube aus den holsteinischen Elbmarschen.

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