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Rückblick
Herzlich willkommen im Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais! Besuchen Sie eins der
ältesten Museen Schleswig-Holsteins und schauen Sie sich die schöne Sammlung an!





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Ausstellung
WO DAS LAND ZU ENDE IST
AM MEER : UNSERE SEHNSUCHT NACH WEITE
Laufzeit:
15. November 2009 – 31. Januar 2010
Eröffnung:
Sonntag, 15. November 2009, 11:30 Uhr
Kulturpartner:
Reederei Hermann Wulff, John-Peter Wulff GmbH & Co. KG
Rainer Groothuis, geboren 1959, Buchgestalter und Spezialist für Kommunikation und Marketing für Verlage, gelernter Buchhändler. War im Verlag Klaus Wagenbach zunächst als Hersteller und bis 1996 als Geschäftsführer tätig. Seit 1999 ist er geschäftsführender Gesellschafter von Groothuis, Lohfert, Consorten/ Gesellschaft für Formfindung und Sinneswandel mbH in Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. Wie kommen die Bücher auf die Erde? (DuMont, 5. Auflage) und der jährlich erscheinende Fotokalender Wege am Meer (DuMont).
Fotograf ist Rainer Groothuis aus Leidenschaft. Die Meere und ihre Grenzen gehören zu den letzten Räumen, an denen wir unserem Wunsch nach Ruhe, Zurückgezogenheit und Kontemplation in Begegnung mit der Natur nachgehen können. Diese Bilder und Texte erzählen vom Lächeln der Brandung, von Abenden am Meer, der Sehnsucht nach Weite und den Hoffnungen hinter dem Horizont.
Das Detlefsen-Museum zeigt ca. 60 Fotografien von Rainer Groothuis von den Nord- und Ostseeküsten, vom Mittelmeer und vom Atlantik, aus Dänemark, den Niederlanden, aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Deutschland.
Zur Ausstellung erscheinen ein Buch und ein Fotokalender:
MIT EINEM VORWORT VON MATTHIAS POLITYCKI
144 Seiten
Hardcover in Fadenheftung
gedruckt im Duotone, geprägter Einband bedruckte Vorsatzpapiere
Format 22 x 30 cm
€ 34,– / sfr 54,90
Kalender
WEGE AM MEER
Mit Fotografien von Rainer Groothuis
DuMont 2010
24,95 €
Mit freundlicher Unterstützung

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Ausstellung
Die Kunst des SPIEGEL
Titel-Illustrationen aus fünf Jahrzehnten
Laufzeit:
05. Juli – 18. Oktober 2009
Eröffnung:
Sonntag, den 5. Juli, 2009, 11:30 Uhr
Kulturpartner:
Sparkasse Westholstein, Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.
Eberhard Wachsmuth war ab 1954 fast 30 Jahre lang als „Art Director“ für die SPIEGEL-Titel verantwortlich. Er erfand den charakteristischen roten Titelrahmen und versuchte sehr früh, Herausgeber und Chefredaktion davon zu überzeugen, die seit Gründung des SPIEGEL streng durchgehaltene Philosophie des zumeist schwarzweißen Fotoporträts zugunsten von Illustrationen zu lockern. Wachsmuth, der selbst Malerei studiert hatte, sah für die Zukunft in der Illustration ein großes Potential zur Darstellung komplexer Themen. Herausgeber und Chefredaktion standen dem seinerzeit revolutionären Vorschlag, das fotografierte Gesicht der Woche als Markenzeichen auch durch Illustrationen zu ergänzen oder zu ersetzen, zunächst ablehnend gegenüber. Das mag auch darin begründet gewesen sein, dass es in Deutschland keine Tradition der Titelillustration gab. Die Nachfolger Wachsmuths, Rainer Wörtmann und Thomas Bonnie, haben diese „Revolution“ fortgesetzt. Für das heutige Titelteam um Ressortleiter Stefan Kiefer – selbst studierter Illustrator – mit den Titelgrafikern Iris Kuhlmann und Arne Vogt, Bildredakteur Gershom Schwalfenberg und Fotografin Monika Zucht ist die Illustration fast immer das Mittel der Wahl, wenn es um die plakative Darstellung komplexer Zusammenhänge oder abstrakter Thesen geht: Nach wie vor wird ein großer Teil aller veröffentlichten SPIEGEL-Titel illustriert.
Das Detlefsen-Museum zeigt vom 5. Juli – 18. Oktober 2009 ein Auswahl von 50-60 Spiegel-Titeln aus fünf Jahrzehnten der größten Deutschen Wochen-Illustrierten der Nachkriegszeit.
Es wird dabei ein Schwerpunkt auf das Œuvre von Hermann Degkwitz (1929 - 2007) gelegt. Degkwitz, der Hohenfelde im Kreis Steinburg zu seiner Wahlheimat machte, begann 1967 für den Spiegel zu arbeiten. Dann folgten über 28 weitere Jahre viele Titelillustrationen. 1972 wurden seine Arbeiten zusammen mit zahlreichen anderen Spiegel-Titeln auf der Documenta ausgestellt.
Mit freundlicher Unterstützung

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Konzert
Songs and Stories of Ireland – mit keltischer Harfe und Gesang
Titel-Illustrationen aus fünf Jahrzehnten
Montag 13. Juli 2009, 19.00 Uhr
Mit irischem Charme und Humor als Ihrem Markenzeichen, präsentiert Hilary O’Neill ein Konzert mit Liedern und Geschichten direkt von der Seele keltischer Kultur.
Mit Worten und Musik nimmt Hilary ihr Publikum mit auf eine Reise durch ein zauberhaftes Land, bewohnt von Feen, Kobolden, Riesen und Jahrhunderten voller Lebensweisheiten.
Ihr Programm beinhaltet tieffühlende Lieder über gefundene und verlorene Liebe, Geschichten vom Verlassen der geliebten Heimat und der Sehnsucht zurückzukehren, Fröhliches, Erhebendes, sowie besänftigende Wiegenlieder.
Die klassisch ausgebildete Sängerin verbindet diese Töne auf einzigartige Weise, ihr innewohnendes Verständnis für die traditionelle keltische Musik und Folklore mit ihrem starken, ausdrucksvollen Mezzosopran und den gefühlvollen Klängen der keltischen Harfe verschmelzend. Ihre Lieder trägt sie auf englisch und gällisch vor, die Geschichten erzählt sie auf deutsch.
Eintritt: 15,00 €, im Vorverkauf 13,00 € Vorverkauf: Detlefsen-Museum, Am Fleth 43 in Glückstadt, Telefon: 04124/ 937630 und Bücherstube am Fleth, Am Fleth 30 in Glückstadt, Telefon: 04124/ 937546
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Ausstellung
Die Maler des Nordens
Die Kunstsammlung des Detlefsen-Museums
Das charakteristische Bild von Glückstadt wird durch die Lage direkt am Fluss, direkt an der Elbe, geprägt. Der Hafenbetrieb, der Alltag der Fischer, die Ufer des Flusses, die Schiffe auf hoher See, die scheinbar endlose Weite der Marschlandschaft, das sind die Motive der Maler des Nordens.
Das Detlefsen-Museum zeigt Werke u.a. von Karl Leipold (1864-1943), Hermann Wehrmann (1897-1977), Carl Blohm (1886-1946), Wenzel Hablik, (1881-1934), Max Kahlke (1892-1928) und Uwe Paduck (geb. 1944).
Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Glückstädter Kulturmärz 2009
Laufzeit:
22.03. – 28.06.2009
Eröffnung:
Sonntag, 22. März 2009, 11:30
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Horst Janssen, „Müllers Sohn und Schneiderins Sohn.
Nach einem Selbstbildnis von Rembrandt“, Handzeichnung, 1982
Horst Janssen, Kopie ohne Vorlage in Gedanken an Aert van der Neer, Radierung, 1975/76
Horst Janssen, Kopie ohne Vorlage in Gedanken an Herkules Sehgers, Radierung, 1970
Gesche
Tietjens
Gesche
Tietjens
mit Horst Janssen

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Ausstellungen
>> bitte beachten Sie auch unser Rahmenprogramm
15. Juli – 15. Oktober 2006
Horst Janssen
und die Niederländer des 17. Jahrhunderts
Horst Janssen (1929 – 1995) war einer der bedeutendsten Graphiker und Zeichner der Nachkriegszeit.
Zusammen mit Paul Wunderlich und Georg Gresko prägte er die Hamburger Kunstszene der sechziger Jahre.
Zum diesjährigen Themenschwerpunkt „Niederlande“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2006 zeigt
das Detlefsen-Museum eine Ausstellung von Landschaftsradierungen Horst Janssens, deren Inspirationsquelle
die großen niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts waren.
Die Bedeutung der Landschaftsmalerei im Werk Horst Janssens
Die Landschaft ist in den 1970er Jahren für Horst Janssen ein Hauptthema. In diesen Jahren beginnt
er neben der Handzeichnung für sich die graphische Technik der Radierung zu entdecken. Janssen arbeitet
in der freien Natur, sehr häufig aber auch nach Reproduktionen und eigenen Fotos. Er läßt sich auf
Spaziergängen in die Elbmarschen, den Klövensteen und durch die Weidenlandschaft der Haseldorfer
Marsch mit seiner Lebensgefährtin Gesche Tietjens und seinem Freund Gerhard Schack zu seinen Landschaftsbildern
inspirieren. „Erst als ich 1970 das Reisen begann – erst als ich mein Atelier verließ – also nach
15 Jahren Introverse, konfrontierte ich mich mit der Natur.“ (Horst Janssen, 1981)
Der Einfluß der Niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts
Ebenso wie die freie Natur waren es die alten Meister der Landschaftsmalerei, die Janssen inspirierten.
Rembrandt, Jan van Goyen, Aert van der Neer, Herkules Seghers, Pieter Bruegel, um nur einige seiner
niederländischen Vorbilder zu nennen. Horst Janssen sah mit den Augen der „adoptierten Ahnen“ die
norddeutsche Landschaft. „Nie sitzen wir allein vor dem Objekt – die ganze Gesellschaft längst verstorbener
Zeichner sitzt uns im Nacken“, schrieb er in seinem Aufsatz Über das Zeichnen nach der Natur. Es
entstanden freie Variationen im Stile der Vorgänger. Obwohl das Werk Horst Janssens deutlich Bezug
nimmt auf die alten Meister, eröffnete es ein ganz neues Kapitel der Landschaftsdarstellung.
Wir zeigen ca. 40 Radierungen und Zeichnungen von Horst Janssen zum Thema Landschaft und Selbstporträt.
Eine Auswahl von Landschaftsfotografien – vorwiegend entstanden auf seinen Ausflügen in die Marsch
– verdeutlicht die Arbeitsweise des Künstlers.
Die ausgestellten Werke stammen aus der Sammlung von Gerhard Schack, Hamburg. Sie gehört zu den
bedeutensten Graphiksammlungen in Deutschland. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Werk von
Horst Janssen.
Die Ausstellung kann Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Westholstein und des Landeskulturverbands
Schleswig-Holstein realisiert werden.

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Donnerstag, 14.September 2006 um 19.30 Uhr
Edith Beleites liest aus ihrem neuen Roman
Die versprochene Braut
Die Hebamme von Glückstadt
Hebamme Clara lernt auf einem Bankett einen jungen Grafen aus verarmter Familie
kennen, der sich auf die Ankunft seiner zukünftigen Braut freut. Er kennt sie nur von einem
Bildnis, doch als sie sich treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Kurz darauf wird die Hochzeit
vollzogen, jedoch schickt Dorotheas Familie die Mitgift nicht. Daraufhin wird die schwangere Braut
von einem Unbekannten bedroht.
Edith Beleites, geboren in Bremen, studierte Anglistik und Politik sowie Diplompädagogik
in Marburg. Seit 1980 lebt und arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin in Hamburg.
Die Autorin hat für ihren Roman, der im gerade gegründeten Glückstadt des 17. Jahrhunderts
spielt, viel Forschung vor Ort betrieben, um das Lokalkolorit und die Geschichte möglichst
anschaulich einzufangen; sie hat Bücher und Dokumente im Stadtarchiv und im Detlefsen-Museum
eingesehen, Gespräche geführt und die Stadt erkundet. In Die versprochene Braut
findet der historische Romanzyklus Die Hebamme von Glückstadt nun seine Fortsetzung.
Die Lesung aus der versprochenen Braut ist eine Premiere. Das Buch
erscheint am 1. September 2006.
Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bücherstube am Fleth, Renate Meyer, und
des Detlefsen-Museums, Glückstadt.
Eintritt: 5,00 €
Kartenvorverkauf:
Bücherstube, Am Fleth 30, 25348 Glückstadt, Tel. 041 24-93 75 46, Fax. 93 75 47
Detlefsen-Museum, Am Fleth 43, 25348 Glückstadt, 041 24-93 76 30
(Mi und So 14 17 Uhr; Do bis Sa 14 18 Uhr)
Sonntag, 10. September 2006, 11:30 Uhr
Führung mit Gerhard Schack, dem Leihgeber und langjährigen
Freund Horst Janssens durch die Sonderausstellung.
Gerhard Schack gehörte zusammen mit Gesche Tietjens zu den engsten Freunden von Horst Janssen.
Vor allem in den 1970er Jahren war Schack sehr wichtig für die künstlerische Entwicklung
Janssens. Die Landschaft stellt ein Hauptthema in seinem Werk in dieser Zeit dar. Die Ausstellung
im Detlefsen-Museum zeigt 55 Radierungen und Handzeichnungen aus dieser Schaffensphase.
Zusammen mit Gesche Tietjens eröffnete er ihm die Motivwelt der Natur. Auf langen Spazierfahrten
mit den Freunden in die Elbmarschen, den Klövensteen und durch die Weidenlandschaft der Haseldorfer
Marsch ließ sich Janssen zu seinen Landschaftsbildern inspirieren.
Gerhard Schack führt durch die Ausstellung und vermitteltet ein persönliches Bild des
Künstlers Horst Janssen.
Eintritt: 2,50 €, Führung frei
Mittwoch, 20. September, 19:30 Uhr:
Lesung mit Gesche Tietjens
Das literarische Werk von Horst Janssen
Gesche Tietjens, Künstlerin und Schriftstellerin, hat mit Summa summarum
den vierten Band der bibliophil gestalteten Reihe zum literarischen Schaffen von Horst Janssen herausgegeben.
Ich wollte zeigen, daß dieser Mensch ein außerordentlich witziger Erzähler
war und unter anderem sehr elegant und intelligent formulieren könnte. Man wußte zwar
von seinen literarischen Ambitionen, doch hat er das Bild des Bürgerschrecks auf so unglückliche
Weise kultiviert, daß der Intellektuelle in Vergessenheit geraten ist, sagt die Hamburger
Künstlerin.
Gesche Tietjens, die vier Jahre, von 1969-1973 die Lebensgefährtin von Horst Janssen war, studierte
an der Kunstschule Alsterdamm bei Lothar Walter. Heute lebt und arbeitet die Graphikerin und Autorin,
in Loose, Schleswig-Holstein.
Gesche Tietjens liest aus Briefen und Tagebüchern Horst Janssens: Ach Liebste,
flieg mir nicht weg, 2004; Summa summarum. Ein Lebenslesebuch, 2006, Rowohlt Verlag. Ach liebste...
ist eine Auswahl von Briefen, die der Künstler an seine geliebte Gesche schrieb. Sie reichen
von spontanen Liebeserklärungen, über Selbstanalysen hin zu zerknirschten Entschuldigungen:
tut mir leid, daß ich son Scheusal bin.
Summa summarum erschien zum 10. Todestag von Horst Janssen. Mit diesem, wie die Herausgeberin es
betitelte, Lebenslesebuch rückt Gesche Titjens das Bild des Berserkers und skandalumwobenen
Künstlers ins rechte Licht. Es zeigt den mehrdimensionalen Menschen und rätselhaft
fruchtbaren Künstler Horst Janssen.
Das Rahmenprogramm kann Dank der Unterstützung der Sparkasse Westholstein
realisiert werden.
Eintritt: 5,00 €
Kartenvorverkauf:
Bücherstube, Am Fleth 30, 25348 Glückstadt, Tel. 041 24-93 75 46, Fax. 93 75 47
Detlefsen-Museum, Am Fleth 43, 25348 Glückstadt, 041 24-93 76 30
(Mi und So 14 17 Uhr; Do bis Sa 14 18 Uhr)
Abb. 1 Gesche Tietjens
Abb. 2 Gesche Tietjens mit Horst Janssen
Horst Janssen und die Niederländer des 17. Jahrhunderts
Kurse zur künstlerischen Förderung für Kinder
Kurs 1: Mittwoch 19. und 26. Juli, 15 – 17 Uhr
Kurs 2: Mittwoch 20. und 27. September, 15 – 17 Uhr
Geisterwälder und Berggesichter, Zeichnen frei nach Horst Janssen
Eine der wichtigsten Inspirationsquellen war für Horst Janssen die Natur. Er ließ sich auf langen
Spaziergängen durch die Marsch anregen, fertigte schnelle Skizzen an und zeichnete „Fundstücke“
wie Wurzeln, Zweige, Blätter oder Federn.
In einem zweiteiligen Kurs wollen wir zunächst lernen, mit den Augen Horst Janssens zu sehen und
naturalistische Studien nach Modellen aus Feld und Wald anfertigen. In der Fortsetzung entwerfen
wir angeregt durch die Werke des Künstlers unsere eigenen Landschaftsphantasien, Geisterwälder und
Berggesichter.
Teilnehmerzahl: 8 – 10 Kinder
Alter: 8 – 12 Jahre
Teilnahmegebühr: 20 €, incl. Materialkosten
Anmeldung: 041 24 – 93 76 30 oder museum@glueckstadt.de
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Abb. Deckeldose, 1920-1925
Porzellanmanufaktur Hertel-Jacob, Bavaria
Kunstabteilung, Handmalerei

Heide Simonis in ihrer Kieler Wohnung.
Foto: HAMBURGER ABENDBLATT/
ANDREAS LAIBLE
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>>Vorschau
Ausstellung
Dosen – Vasen – Kaffeekannen
Die Sammlung Heide Simonis
19. März - 18. Juni 2006
Die Sammlung Heide Simonis
Heide Simonis sammelt seit mehr als 25 Jahren Porzellan aus der Zeit des Jugendstil, des Art Déco
und der Fünfziger Jahre. Sie sammelt aber auch Glas, Silber, Milchtöpfe, Leinen, Servietten, Kissen,
Hüte, Schmuck und Schreibmaschinen. Das Sammeln ist eine Leidenschaft, wenn sie einen erst einmal
gepackt hat, läßt sie einen so schnell nicht wieder los. Sammeln heißt aber auch, ein bißchen aus
dem stetigen Fluß des Lebens zu erhalten und zu bewahren. Eine Sammlung verrät sehr viel über diejenige
Person, die sie angelegt hat. Die Porzellansammlung von Heide Simonis zeugt von einer gewissen Besessenheit,
in Regalen bis hoch unter die Decke stapeln sich die kostbaren Stücke, und zu einem jeden kann sie
eine kleine Geschichte erzählen. Ihr Jagdrevier waren die Flohmärkte, Antikmessen und Antiquitätengeschäfte
auf der ganzen Welt. Wann immer ihr ein attraktives Stück über den Weg lief, es landete in ihrer
Sammlung. Heide Simonis zum Thema Sammeln: „Wer gute Sachen sammeln will, muß sich richtig reinwerfen.“
Für die ehemalige Ministerpräsidentin war ihr persönlicher Geschmack die treibende Kraft. Auch als
eine der prominentesten Persönlichkeiten von Schleswig-Holstein hat sie sich nicht von Kunsthandwerk
und alltäglichem Gerät abgewandt, um die sogenannte „Hohe Kunst“ zu sammeln, sondern sich, wann
immer es ihre Zeit erlaubte, weiterhin den zartfarbenen Porzellanen oder bunten Keramiken gewidmet.
Das Porzellan der Art Déco-Zeit
Das im deutschen Sprachraum produzierte Porzellan der Art Déco-Zeit, der Zeit der Goldenen Zwanziger
zwischen den Weltkriegen, ist ein Schwerpunkt in der breit angelegten Sammlung von Heide Simonis.
Es ist ein Porzellan, das in der Epoche der Moderne den Glanz vergangener Stile imitiert: Vasen
mit Chinoiserien wie im Rokoko und Kaffeegedecke mit floralen Mustern, die an das klassische Meißner
Porzellan denken lassen. Man kann das Preziöse und Galante des 18. Jahrhunderts nachempfinden. Heitere,
leichte und zierliche Dekore, sowie markante Umrisse kennzeichnen das Porzellan der Art Déco-Zeit.
Die Ausstellung
Gezeigt werden ca. 70 Objekte u.a. der Porzellanmanufakturen Rosenthal, Hutschenreuther, Sorau
(Zary, Polen) und Hertel Jacob (Rehau). Über die Gefäßgattungen Dose, Vase und Kaffeekanne hinaus
werden Eßgeschirre, Schalen, komplette Kaffee- und Teegedecke, Zuckertöpfe, Sahnekännchen und vieles
mehr vertreten sein.
Der Kulturpartner
Die Ausstellung wird von der Volksbank Elmshorn unterstützt . . .
und dem Verein der Freunde und Förderer des Detlefsen-Museums e.V.
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Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dosen – Vasen – Kaffeekannen
Die Sammlung Heide Simonis
Führung 24. März, 18:00 Uhr
Im Rahmen der 2. Glückstädter Kulturnacht gibt es eine Führung durch die Ausstellung Dosen
– Vasen – Kaffeekannen. Die Sammlung Heide Simonis mit Dr. Catharina Berents. Dauer ca. 45 Minuten
Kurse zur künstlerischen Förderung von Kindern
Blüten – Zacken – Musterbänder.
Entwerfen von Porzellanverzierungen
Mittwoch, 22. und 29. März, 15 – 17 Uhr
Wir entwerfen unser eigenes Porzellan. Die Ausstellung „Dosen – Vasen – Kaffeekannen“ zeigt Porzellane
aus den Goldenen Zwanzigern mit floralen und geometrischen Dekoren. Über die extravaganten Ausstellungsobjekte
hinaus liefern Musterbücher und Ornamentvorlagen aus der damaligen Zeit eine Fülle von Ideen und
Anregungen. Hier könnt Ihr selbst zu Designern werden! Betreuung durch die Künstlerin Margarete
Olschowka
Teilnehmerzahl: 8 – 10 Kinder
Alter: 8-12 Jahre
Teilnahmegebühr: 10 €, incl. Materialkosten
Anmeldung: 041 24 – 93 76 30 oder museum@glueckstadt.de
Vortrag mit Lichtbildern
Art Déco in Deutschland.
Porzellan, Innenraumkunst und Architektur in der Zwischenkriegszeit
von Dr. Catharina Berents, Direktorin des Detlefsen-Museums
Donnerstag, 30. März, 19:30 Uhr
Zu Beginn des Vortrags gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Dosen – Vasen – Kaffeekannen.
Die Sammlung Heide Simonis“
Eintritt: 5,00 €
In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es in Deutschland
neben dem vom Bauhaus geprägten Funktionalismus einen Stil, der sich in der Bewegung des modernen
Ornaments äußert: den Art Déco-Stil. Dieser umfaßt nach der Epoche des Historismus und des Jugendstils
fast alle Bereiche des alltäglichen Lebens: vom Porzellandekor, Möbeldesign und der Innenraumgestaltung
über die Architektur bis zur Welt der Waren, der Mode der Unterhaltung und des Amüsements. Der Vortrag
gibt an zahlreichen Objektbeispielen eine Charakterisierung dieser neuen Stilkunst und macht zugleich
die gesellschaftlichen Horizonte sichtbar, die den Ornamentwillen der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen
bestimmen.
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Erika Hegewisch: Im Wald, 2001, 50 x 39 cm
Erika Hegewisch: Lilium Candidum, 1990,
54,5 x 84,8 cm

Erika Hegewisch: Das Ereignis, Hommage à Richard Oelze, 1998,
47,9 x 62,8 cm |
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Ausstellung
Licht im Dunkeln
Kaltnadelradierungen von Erika Hegewisch
4. Dezember 2005 – 26. Februar 2006
Bilder aus dem Reich der Träume:
Die Bilder von Erika Hegewisch entstammen dem Reich der Träume. Menschen bewegen sich schlafwandlerisch
und scheinbar lautlos durch tiefes Dunkel. Aber sie tun es mit Zuversicht, sie begegnen dem Dunkeln
mit ihrem eigenen inneren Licht. Das Schwarz umhüllt sie fast bewachend und läßt sie zugleicht erleuchten:
Eine Frau, wie von innen fluoreszierend, scheint in der Schwärze des Waldes zu verschwinden, Menschen
überqueren eine Brücke, die direkt ins Dunkle verläuft und Segelboote setzen kleine Lichtspitzen
vor eine dunkle Wolkenwand. „Umfangen sind diese Gestalten aber auch gefangen, auf das Dunkle angewiesen,
das sie schützt und zugleich an sie bindet.“ so Werner Hofmann über die Protagonisten der Bilder
von Erika Hegewisch.
Die Künstlerin selbst beschreibt das Prinzip ihrer Arbeiten mit folgenden Worten: „Die Helligkeit
nimmt in dem Maße ab, wie die Distanz zwischen meinem Auge und dem Gegenstand zunimmt. Das stärkste
Licht geht von dem aus, was meinem Auge am nächsten ist.“ Das mag erklären, warum uns die Figuren
so unmittelbar gegenüberstehen, obwohl sie niemals klar zu erkennen sind und geheimnisumwobene Wesen
bleiben.
Die Technik der Kaltnadelradierung:
Erika Hegewisch hat sich in ihrem druckgraphischen Schaffen ganz auf eine Technik und ihre Perfektion
konzentriert: die Kaltnadelradierung. Bei dieser Technik arbeitet die Künstlerin mit einer Stahlnadel
direkt in die Kupferplatte und erzielt dabei zwei Effekte: Eine Furche, die im Druck als feine schwarze
Linie erscheint, und die links und rechts von der Furche aufgeworfenen Grate, die das samtige Schwarz
der Drucke bewirken. In den ganz dunklen Partien wachsen diese Grate zu geschlossenen Flächen zusammen.
Die unbearbeiteten Partien hingegen erscheinen im Druck weiß.
Die Künstlerin hat damit ein Medium gewählt, welches durch das Miteinander von zartem Weiß und Schwarz
die Schleier webt, die sich über die Geheimnisse ihrer Szenerien legen. Ganz ungewöhnlich ist die
Größe der Platten, die sie in dieser Technik bearbeitet, was wiederum einen besonders sorgfältigen
Druck ihrer Grafiken erfordert. Sie können nur in einer geringen Auflage produziert werden, da die
zarten Grate nach einer bestimmten Anzahl von Drucken abgenutzt sind.
Die Künstlerin:
Erika Hegewisch, in der Nähe von Dortmund geboren, studierte an der Werkkunstschule Wuppertal. Sie
begleitete als Mitarbeiterin von Michael Lentz in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und später
von Willy Fleckhaus bei TWEN zahlreiche Abdrucke klassischer und moderner Erzählungen mit Illustrationen.
Seit 1986 arbeitet sie als freie Künstlerin und wurde mit Druckgraphik und Zeichnungen bekannt.
Wichtige Ausstellungen fanden in Galerien in Düsseldorf (Wittrock), Zürich (Kornfeld) , Hamburg
(Brockstedt), München (Ruetz) und Chicago (Worthington) statt.
Die Ausstellung zeigt 40 Kaltnadelradierungen aus der Zeit von 1985-2005.
Es sind zwei Publikationen im Detlefsen-Museum zum Werk von Erika Hegewisch erhältlich:
Erika Hegewisch,
Die Schattenkünstlerin,
München 1998, 10,00 €.
Vom Licht ins Dunkel, Neun Radierungen von Erika Hegewisch mit neun Gedichten von Michael Krüger,
Gifkendorf 2001, 8,50 €.
Eine Kaltnadelradierung von Erika Hegewisch ist als Grafikedition in 50 Exemplaren im Format 40
x 32 cm für 95,00 € zu erweben.
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Edith Beleites

Edith Beleites, Das verschwundene Kind - Die Hebamme von Glückstadt |
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Lesung
Edith Beleites
liest aus ihrem neuen Roman
„Das verschwundene Kind“
Mittwoch, 23. November 2005 um 19.30 Uhr
Das verschwundene Kind – Die Hebamme von Glückstadt
1636: Die Hebamme Clara entbindet bei einer dramatischen Geburt im Glückstädter Schloß eine junge
Adelige von einem gesunden Jungen. Am nächsten Tag ist die Frau samt Säugling verschwunden. Erst
als die engagierte Hebamme zwei Jahre später auf Einladung des dänischen Königs Christian IV. in
Kopenhagen ist, trifft sie die junge Sophie wieder. Keiner jedoch will etwas von einem Kind wissen.
Als Clara Drohungen erhält, ist ihre Neugierde endgültig geweckt. 2003 erschien der erste Band von
Claras Abenteuern „Die Hebamme von Glückstadt“ und 2004 „Die Hebamme von Glückstadt – Claras Bewährung“.
Der neue Roman „Das verschwundene Kind“ bringt Clara nach Kopenhagen.
Edith Beleites, 1953 in Bremen geboren, studierte Anglistik und Politik sowie Diplompädagogik in
Marburg. Seit 1980 lebt und arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin in Hamburg.
Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Bücherstube am Fleth (Renate Meyer) und des Detlefsen-Museums,
Glückstadt.
Eintritt: 5,00 € - Kartenvorverkauf: Bücherstube, Am Fleth 30, 25348 Glückstadt, Tel. 041 24-93
75 46, Fax. 93 75 47 Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais: Tel. 041 24-93 76 30, Fax. 98 04 65
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(©) Rainer Groothuis
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Eine Lesung mit Ulrich Sonnenberg
28. Oktober 2005, 19:30 Uhr,
im Ausstellungssaal des Detlefsen-Museums
Hans Christian Andersen
Eine Biographie von Jens Andersen
Aus dem Dänischen übersetzt von Ulrich Sonnenberg.
Eintritt: 5 €.
Kartenreservierung: 041 24 – 93 76 30
museum@glueckstadt.de
Die neue und umfassende Biographie unterscheidet sich wesentlich von ihren
Vorgängern. Ihr Ziel ist es, den Menschen H. C. Andersen gegen jede Romantisierung so zu zeigen,
„wie er war“. Im Vordergrund stehen seine Persönlichkeit, seine Weltanschauung und seine Sexualität,
über die viel gerätselt und geschrieben wurde. Eingebettet in die Schilderung der historischen Situation,
in die Andersen hineingeboren wurde, ergibt sich ein ganz neues, aus unterschiedlichen Perspektiven
beleuchtetes Bild vom Leben des großen dänischen Dichters. Der Autor Jens Andersen, geboren 1955,
lebt als Schriftsteller und Literaturkritiker in Kopenhagen.
Ulrich Sonnenberg arbeitete einige Jahre in Kopenhagen, der Stadt Hans Christian Andersens, und
war bis 2003 Verkaufsleiter der Verlage Suhrkamp und Insel. Seit Anfang 2004 lebt er als freier
Übersetzer und Schriftsteller in Frankfurt am Main. 2002 erschien im Insel Verlag der von ihm herausgegebene
Band Hans Christian Andersen, Schattenbilder von einer Reise in den Harz, die Sächsische Schweiz
... im Sommer 1831; 2005 erschien im Schöffling Verlag von Ulrich Sonnenberg Hans Christian Andersens
Kopenhagen. Ein Reise- und Lesebuch, mit Fotografien von Rainer Groothuis; Die Übersetzung von Hans
Christian Andersen. Eine Biographie von Jens Andersen, erschien 2005 im Insel Verlag. Das Buch hat
805 Seiten, ist in Leinen gebunden und kostet 26,90 €.
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“Mein Leben ist ein schönes Märchen“, Hans Christian Andersen

Ausstellungsplakat zur Hans Christian Andersen-Ausstellung im Detlefsen-Museum,
Glückstadt. |
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Ausstellung
Mein Leben ist ein schönes Märchen
Hans Christian Andersen 1805 - 1875 Ausstellung vom
10. September – 30. Oktober 2005.
Nur die Bibel ist in mehr Sprachen übersetzt als die Märchen von Hans Christian
Andersen. Wer hat nicht schon einmal von der „Kleinen Meerjungfrau“, der „Prinzessin auf der Erbse“,
dem „Häßlichen Entlein“, dem „Standhaften Zinnsoldaten“ oder von des „Kaisers neuen Kleidern“ gehört.
Diese Kunstmärchen verhalfen Hans Christian Andersen zu Weltruhm.
Heinrich Heine sprach von einem „wahren Dichter“ und Großherzog Alexander von Sachsen-Weimar ernannte
ihn zu einem „neuen Goethe“. Sein Ruhm verbreitete sich schnell und bald hatte Andersen unter den
Großen und Berühmten zahlreiche Anhänger. Edvard Grieg, Henrik Ibsen, Carl Maria von Weber, Jacob
Grimm, Clara Schumann, Charles Dickens und Richard Wagner rühmten sein Genie.
Ebenso genial mutet der Lebensweg Hans Christian Andersens, geboren am 2. April 1805 in Odense auf
der Insel Fünen, an. Mit 14 Jahren brach Andersen, Sohn eines Schuhmachers und weitgehend mittellos,
von Odense nach Kopenhagen auf, um berühmt zu werden. Mit einer unvergleichlichen Willensstärke
und Zielstrebigkeit eroberte er als „neuer Wilder“ der Kunstszene die Kopenhagener Salons. Durch
seine ausführlichen Reisen vor allem nach Deutschland in den 1840er Jahren knüpfte er bedeutsame
Kontakte und war bald ein gern gesehener Gast in den Fürsten- und sogar Königshäusern. Hans Christian
Andersen, dessen Leben selbst zu einem Märchen wurde, kam arm auf die Welt und starb am 4. August
1875 als Millionär.
Die Ausstellung erzählt die Erfolgsgeschichte von Hans Christian Andersen anhand von zeitgenössischen
Bildern und Dokumenten, Faksimiles von Manuskripten und Briefen. Ein Film vertieft die Etappen seines
Lebensweges, und eine Auswahl von Spielzeug vor allem aus dem 19. Jahrhundert macht die Märchen-
und Kinderwelten erlebbar.
In einer Leseecke bieten wir den Besuchern an, sich in viele neue Publikationen zu Hans Christian
Andersen zu vertiefen.
Die Kulturpartner:
Die Ausstellung wurde vom Stadtmuseum in Odense, dem Geburtsort Hans Christian
Andersens, mit Unterstützung des H. C. Andersen 2005-Fonds erstellt.
Die Präsentation im Detlefsen-Museum in Glückstadt sowie das begleitende Veranstaltungsprogramm
können Dank der Unterstützung der Volksbank Elmshorn durchgeführt werden.
Rahmenprogramm zur Ausstellung
Mein Leben ist ein schönes Märchen
Hans Christian Andersen 1805 - 1875
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Margarete Olschowka, Artequarium |
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Des Kaisers neue Kleider
Kurse zur künstlerischen Fortbildung von Kindern
„Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf hübsche Kleider hielt, daß er all
sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. ... Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages...“
Im Anschluß an die Lesung eines der berühmtesten Märchen von Hans Christian Andersen, Des Kaisers
neue Kleider, basteln wir uns selbst kaiserliche Roben und schneiden Anziehpuppen aus unterschiedlichen
Jahrhunderten aus. Die Kurse finden statt im Ausstellungssaal des Detlefsen-Museum.
Betreuung durch die Künstlerin Margarete Olschowka, Artequarium, Glückstadt.
Termine: Mittwoch, 28. September und 26. Oktober 2005, 15 – 17 Uhr
Teilnehmerzahl: 8 – 10 Kinder
Alter: 8 – 12 Jahre
Teilnahmegebühr: 10 €, incl. Materialkosten
Anmeldung: 041 24 – 93 76 30 oder museum@glueckstadt.de
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1. Utagawa Kuniyoshi, Junge Frau beim Beschreiben einer Votivtafel, Farbholzschnitt, 1853
2. Katsushika Hokusai, Die 53 Stationen des Tokaido – Die Ostmeerstraße Station Yoshida (34), Farbholzschnitt,
1804-1806
3. Katsushika Hokusai, Blaue Iris, Farbholzschnitt, 1843 |
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Ausstellung
Ukiyo-e. Die Bilder der fließenden Welt
Japanische Farbholzschnitte des 18. und 19. Jahrhunderts aus der
Sammlung Gerhard Schack
Ein Beitrag zum Schwerpunkt Japan des Schleswig-Holstein
Musik Festivals
Ausstellung vom 10. Juli – 28. August 2005
Das Detlefsen-Museum zeigt zum Schwerpunkt Japan des Schleswig-Holstein
Musik Festivals japanische Farbholzschnitte aus der Sammlung Gerhard Schack, Hamburg – eine der
bedeutensten Sammlungen graphischer Kunst in Deutschland. Die Ausstellung präsentiert die Künstler
Katsushika Hokusai (1760-1849), Utagawa Kunisada (1785-1865), Ado Hiroshige (1797-1858) und Utagawa
Kuniyoshi (1798-1861). Sie ist dem Ukiyo-e, den „Bildern der fließenden Welt“, der Welt der eleganten
Kurtisanen, der Schauspieler, der Helden und Genießer – kurz, der Welt der Sinnlichkeit gewidmet.
Eine besonders wichtige Rolle vor allem in den Werken von Hokusai spielt dabei die Landschaftsdarstellung.
Seine Landschaften waren für die europäischen Künstler in der Mitte des 19. Jahrhunderts, vor allem
für die Impressionisten, von besonderer Wichtigkeit. Hokusais Werk stellt eine Art Bindeglied zwischen
der fernöstlichen und europäischen Kunst dar. Wir zeigen 26 Blätter aus der Serie „Dreiundfünfzig
Stationen der Tokaido-Straße“, Stationen der Ostmeerstraße von Edo (=Tokyo) nach Kyoto von Hokusai
(1804-1806), farbenprächtige Holzschnitte aus der Welt des Theaters und der Kurtisanen, Darstellungen
mittelalterlicher Helden und Kämpfer, Landschaften, sowie eine Auswahl von Mangas (Holzschnittbüchern)
und Surimono (kostbaren Glückwunschblättern, die zu Neujahr erschienen). Die Ausstellung präsentiert
insgesamt 74 Exponate.
Der Leihgeber:
Die Sammlung Gerhard Schack umfaßt eine große Auswahl japanischer Holzschnitte, Zeichnungen und
Malereien aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, sowie zahlreiche Holzschnittbücher, und Surimono (Glückwunschblätter).
Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Werk von Horst Janssen. 1997 richtete die Kunsthalle
Hamburg in der Galerie der Gegenwart das Janssen-Kabinett ein, wo im regelmäßigen Turnus Werke des
Hamburger Künstlers aus dem Privatbesitz von Gerhard Schack gezeigt werden.
Die Kulturpartner:
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats, Hamburg und wird
von der Volksbank Elmshorn sowie von der Landesregierung Schleswig-Holstein und dem Landeskulturverband
Schleswig-Holstein e.V. gefördert.

Rahmenprogramm
Ukiyo-e. Die Bilder der fließenden Welt
Vortrag
Die Bilder der fließenden Welt – Ukiyo-e.
Der japanische Farbholzschnitt
Vortrag mit Lichtbildern von Prof. Dr. Wolfgang Kemp, Universität Hamburg
Ein Synonym für die japanische Holzschnittkunst des 18. und 19. Jahrhunderts ist der Begriff Ukiyo-e,
was soviel wie Bilder der flüchtigen, fließenden Welt bedeutet. Damit ist gemeint, daß die Holzschnitte
vergängliche Ereignisse und Gegebenheiten im Bild festhalten: ein Fest, die Szene einer Theateraufführung,
eine Stimmung in der Natur. Der Vortrag wird die in der Ausstellung angeschlagenen Themen vertiefen:
Was definiert den japanischen Farbholzschnitt als Medium? Wer waren die Künstler, die diese Werke
schufen? Was waren ihre Themen? Für welche Auftraggeber und Kunden arbeiteten sie? Was ist das Japanische
an diesen Schöpfungen?
Mittwoch, 10. August 2005, 19:30 Uhr Der Vortrag findet statt im Detlefsen-Museum, Am Fleth 43,
25348 Glückstadt Eintritt: 5 €
Kurse zur künstlerischen Förderung von Kindern
Kurs 1: „Malen auf Japanpapier“
Die Papierherstellung in Japan hat eine über 1000jährige Tradition, die
durch Chroniken überliefert ist. Schon 610 hat ein buddhistischer Priester die Kunst des Papierherstellens
beschrieben. Das Papier wird hauptsächlich aus der Rinde des Maulbeerbaums und aus Hanf gemacht.
Wir wollen lernen, mit dieser besonderen Art von Papier umzugehen und die künstlerischen Vorzüge
herauszuarbeiten.
Mittwoch, 20. Juli und 3. August 2005,
15 – 17 Uhr
Kurs 2: „Die 100 Ansichten des Berges Fuji“
Die Landschaftsdarstellung spielt in der Ausstellung Ukiyo-e. Die Bilder
der fließenden Welt vor allem in den Werken von Hokusai eine große Rolle. Immer wieder taucht das
Motiv des Berges Fuji auf. Wir betrachten zunächst die Holzschnitte in der Ausstellung, um dann
eigene Ansichtsmöglichkeiten eines Berges zu entwickeln und diese mit Wasserfarben auf Papier umzusetzen.
Mittwoch, 17. und 24. August 2005,
15 – 17 Uhr
Die Kurse finden statt im Detlefsen-Museum, Am Fleth 43, 25348 Glückstadt Betreuung durch die Künstlerin
Margarete Olschowka, Artequarium, Glückstadt
Teilnehmerzahl: 8 – 10 Kinder Alter: 8-12 Jahre Teilnahmegebühr: 10 €, incl. Materialkosten Anmeldung:
041 24 – 93 76 30 oder museum@glueckstadt.de
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1.Hermann Wehrmann, Ewerführer, Radierung, 1922
2.Hermann Wehrmann, Vereister Hafen, Öl auf Leinwand, 1929
3.Max Kahlke, Einsamer Hof, Holzschnitt, um 1925 |
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Ausstellung
Von Küste und Marsch
Landschaftsbilder aus der Sammlung des Detlefsen-Museums
Ausstellung vom 19. März – 26. Juni 2005
Im Rahmen des Glückstädter Kulturmärz 2005 eröffnen wir in der Kulturnacht
am Freitag, den 18. März um 19 Uhr die Ausstellung Von Küste und Marsch. Landschaftsbilder aus der
Sammlung des Detlefsen-Museums. Die umfangreiche Sammlung des Detlefsen-Museums birgt zahlreiche
bedeutende Ölgemälde und graphische Arbeiten. Zum ersten Mal werden die Kunstwerke in dieser Zusammenstellung
aus den Depots befreit und zum Glückstädter Kulturmärz präsentiert. Unter dem Motto Von Küste und
Marsch. Landschaftsbilder aus der Sammlung des Detlefsen-Museums werden zwei große Themenbereiche
der Glückstädter Landschaftsmalerei ausgebreitet: Zum einen Bilder der Glückstädter Marinemalerei,
zum anderen die Marsch als Landschaftsmotiv. Präsentiert wird Malerei und Graphik aus dem 19. und
20. Jahrhundert u.a. von den Künstlern Helmut von Dirckinck-Holmfeld (1835-1912), Karl Leipold (1864-1943),
Hermann Wehrmann (1897-1977), Carl Blohm (1886-1946) und Max Kahlke (1892-1928). Die Ausstellung
umfaßt 20 Ölgemälde und 25 graphische Arbeiten.
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Mit freundlicher Unterstützung des Lapan-Verlags |
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Ausstellung
Marundes Landleben
Eine Ausstellung des Cartoonisten und Illustrators Wolf-Rüdiger Marunde.
Eröffnung: Sonntag 24. Okt. 2004, 11 Uhr Laufzeit 24. Okt. 2004 -
30. Jan. 2005
Marunde, der den Tieren gerne menschliche Züge verleiht, nimmt das Leben
auf dem Lande und die Landbewohner auf die Schippe. Bei ihm sind Schweine neurotisch und er läßt
Hühner philosophieren. Wolf-Rüdiger Marunde lebt mit seiner Frau und vier Kindern, Pferden, Katzen
und Hunden auf einem Bauernhof in der Nähe von Lüchow. "Meine Cartoons spiegeln wider, wie ich lebe",
sagt der Cartoonist. Sein Wunsch ist es, daß seine Bilder nicht nur als Unterhaltung betrachtet
werden, sondern für seine Leser auch Teile der Realität reflektieren. Der Künstler ist zur Eröffnung
anwesend.
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Malkurse für Kinder im Museum
Marundes Landleben - Wie würden die Tiere auf einem Bauernhof Weihnachten
feiern?
Tierisch!" - Begleitend zu der Ausstellung "Marundes Landleben" bietet
das Detlefsen-Museum Malkurse für Kinder im Alter von 8-12 Jahren an. In den Arbeiten des Cartoonisten
Wolf-Rüdiger Marunde zum Thema Landleben sind die Tiere die Hauptdarsteller, und er gibt ihnen gerne
menschliche Züge. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung wollen wir eigene Ideen zur Tierwelt,
Szenen aus dem Tierleben entwickeln und malerisch umsetzen. Wir fragen uns: Wohin würde die Familie
Schwein in die Ferien fahren? Was würden Fuchs und Hase zur neuen Autobahn sagen? Wie würden die
Tiere auf einem Bauernhof Weihnachten feiern? - und viele andere Fragen mehr.
Die Kurse finden im Detlefsen-Museum, Brockdorff-Palais, Am Fleth 43, 25348 Glückstadt statt. Betreut
werden sie von der Künstlerin Margarethe Olschowka, Artequarium, Glückstadt.
In die Ausstellung führt Dr. Catharina Berents, Detlefsen-Museum ein. Termine: jeweils Mittwoch
24.11; 01.12; 08.12; 15.12. 2004, 15:00 - 17:00 Uhr und Sonntag (3. Advent) 12.12. 2004, 15:00 -
17:00.
Zu diesem Termin kommt der Weihnachtsmann. Teilnehmerzahl: 8 - 10 Kinder Alter: 8 - 12 Jahre
Teilnahmegebühr: 10 €, incl. Materialkosten .
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Ausstellung
Loggerheringsfischerei 1872 - 1976
"Seegekehlt & Seegesalzen"
Ausstellung vom 17. Juni - 5. September 2004
Unterstützt durch Herrn Dr. Gerhard Köhn, Soest und den Verein der Freunde und Förderer des Detlefsen-Museums
e.V.
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